Wasser unterm Hammer 4

Mehr Infos und Bestellung unter: www.wasseruntermhammer.de Inhalt Wasser-Privatisierung in Großbritannien Großbritanniens Wasserversorgung in ist seit 1989 privatisiert. Doch marode, druckanfällige Rohre zu reparieren ist extrem teuer. Ständig werden Londons Straßen gesperrt, weil Rohre geplatzt sind. Schon jetzt versickern bis zu sechzig Prozent des Trinkwassers. Kostengünstiger Lösungsansatz deshalb: Das Versorgungsunternehmen “Thames Water” senkte den Druck einfach ab. Mit der Folge, dass das kostbare Nass schon seit Jahren nicht immer und überall in die oberen Stockwerke steigt. Wasserqualität Neben steigenden Preisen, halbierten Investitionen, reduzierten Belegschaften hat auch das Wasser selbst seinen Wert verloren. Es wird nicht nur verschwendet, sondern in höchstem Maße bewusst verunreinigt. Thames Water ist in England Wasser- verschmutzer Nummero Eins. 50-60 Mal im Jahr lässt Thames unaufbereitetes Abwasser in die Themse fließen. Das ist billiger als die Anlagen zu modernisieren. Eine der Folgen des hohen Abwasseranteils im Flusswasser sind „feminisierte Fischmännchen”. Wissenschaftler der Environment Agency haben herausgefunden, dass sich in den männlichen Samenkammern weibliche Eizellen entwickeln. Dafür verantwortlich sind ua die im menschlichen Abwasser enthaltenen Gifte wie Hormone, Psychopharmaka oder Rhöngen- kontrastmittel etc. Bei der Trinkwasseraufbereitung können diese Gifte nicht herausgefiltert werden -außer vielleicht durch kostenintensive

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